KIDS IN ZAMBIA
Cornelia Pesendorfer und Ruth Lotter haben 2005 eine Initiative gestartet, um Kindern in Zambia zu helfen. Ein Großteil der Kinder sind Halb- oder Vollwaisen, die ohne Unterstützung nicht in die Schule gehen könnten.
Bisher wurde ein Haus gebaut, Schulgeld bezahlt und ein großes Fischerboot für mehrere Familien gebaut, die sich um die Kinder kümmern. Das Fischerboot bietet den Einwohnern des Dorfes Matinangala die Existenzgrundlage, mit den Einkünften wird das Schulgeld für die Kinder bezahlt.
Ich verbrachte in den Jahren 2000, 2002, 2005, 2007 und 2009 jeweils mehrere Monate in Südzambia in einem Tonga-Dorf. Anfangs, um dort Feldforschungen zu machen und meine Diplomarbeit für Kultur- und Sozialanthropologie zu schreiben. 2003 schloß ich mein Studium ab, die Freundschaft zu den Leuten, die mich im Dorf so herzlich empfangen hatten, blieb bestehen. Mit der Zeit bekam ich einen sehr guten Einblick in das Alltagsleben der Menschen im Dorf und beschloss, Kinder, die keine Eltern mehr haben, zu unterstützen.
In Österreich erzählte ich Dr. Ruth Lotter davon, die mir seither mit Rat und Tat zur Seite steht, die Homepage “Kids in Zambia” und das Spendenkonto betreut.
Durch Spendengelder aus Österreich wurde ein Haus für 7 Waisenkinder gebaut, und deren Schulausbildung bis zur 7. Schulstufe bezahlt.
Um die Existenzgrundlage des Dorfes, in dem die Kinder leben, nachhaltig zu sichern, wurde mit dem Bau eines grossen Fischerbootes begonnen. Mit der Fertigstellung des Bootes wurden 9 Arbeitsplätze geschaffen: 7 Männer fischen und trocknen die Kapentafische und 2 Frauen verkaufen sie am Markt.
Das Geld für das Haus, die Schulausbildung und das Boot haben wir unter anderem durch den Verkauf von selbst hergestelltem Schmuck und durch Spendenaufrufe in Konzerten und Workshops eingenommen. Im September 2008 veranstalteten wir ein grosses Benefizkonzert im Wiener Jazzclub Porgy & Bess, bei dem großartige MusikerInnen für Kids in Zambia spielten. Wir produzierten außerdem eine Live-CD vom Konzert, die auf grosses Interesse stieß.
Unterstützung haben wir zusätzlich dadurch erhalten, dass uns alle Verwaltungsarbeiten durch Eigenleistung zur Verfügung gestellt werden: eine Gratis-Website, ein Gratis-Spendenkonto durch die Jesuiten Österreichs, die die Kosten für den Geldtransfer übernehmen. Das bedeutet, jeder gespendete Cent geht direkt in dieses Projekt!
Detaillierte Informationen und Fotos gibt es auf der Homepage:
Kids in Zambia
